HSDPA

Die Bezeichnung HSDPA bedeutet High Speed Downlink Packet Access und beschreibt eine Breitbandtechnik des Mobilfunkstandards UMTS. Es wurde durch das 3rd Generation Partnership Project definiert. Die Bandbreite beläuft sich auf 1,2 bis 84,4 Megabit pro Sekunde und entspricht den heute verfügbaren DSL-Geschwindigkeiten. Die UMTS-Netze in Deutschland wurden von den Mobilfunkanbietern mit HSDPA entsprechend aufgerüstet. Die heutige verfügbare Bandbreite liegt bei 3,6 und 7,2 Megabit pro Sekunde im Downstream. Im Upstream werden mit HSUPA bis zu 5,76 Megabit pro Sekunde erreicht.

Zur Nutzung dieser mobilen Breitbandtechnik ist ein entsprechendes HSDPA-Modem, Netbook oder Smartphone mit HSDPA-Unterstützung erforderlich. Der Vorteil gegenüber UMTS ist ein fehlendes Soft-Hangover, weil die Endgeräte nur über eine einzige Basisstation die HSDPA-Kanäle empfangen. Die Breitbandtechnik unterstützt interaktive Anwendungen während dies UMTS nicht bietet. Der Marktführer Deutsche Telekom AG hat sein UMTS-Netz vollständig mit HSDPA aufgerüstet und bietet 21,6 Megabit Bandbreite an. Bundesweit ist HSPA verfügbar aber vorwiegend nur in den Ballungszentren während die ländlichen Regionen unterversorgt sind.

Moobicent — DSL Geschwindigkeit ohne DSL gibt’s nicht?

Moobicent — DSL Geschwindigkeit ohne DSL gibt’s nicht?
Schnell ins Internet? Geht mit DSL und nur mit DSL und sonst mit gar nichts! Noch immer ist das in einer ganzen Reihe von Köpfen fest verankert. Dabei ist DSL nur eine mehrerer Möglichkeiten. Da gäbe es dann noch beispielsweise Kabel Internet über die Fernsehkabel oder aber mobiles Internet, etwa über UMTS Netze. Witzigerweise werden auch diese Varianten bisweilen DSL genannt: Kabel DSL oder mobiles DSL — irgendwie scheint der Begriff Breitbandverbindung ins Internet fest mit dem Begriff DSL verschmolzen zu sein. Das Unternehmen Moobicent würde das liebend gerne ändern.

Mächtigster Partner von Moobicent ist Vodafone, denn Vodafone schafft für Moobicent die technischen Voraussetzungen für mobiles Internet. Mobiles Internet bedeutet: Sie können im Zug, im Park, in der Eisdiele sitzen und etwa mithilfe des Anbieters Moobicent mit Ihrem Laptop ins Internet. Mobiles Internet braucht dafür Funknetze, von denen es verschiedene gibt. Am bekanntesten: das UMTS Netz. Aber Moobicent ist längst einen Schritt weiter und setzt verstärkt auf ein neues Funknetz, das HSDPA Netz. Für den Moobicent Kunden liegt der Vorteil in der Geschwindigkeit, mit der er Daten aus dem Internet laden kann. Sie erreicht erstmalig DSL Geschwindigkeit und könnte damit zur ernsthaften Konkurrenz für einen stationären DSL Anschluss werden. Während man sich bei einem UMTS Netz mit einer maximalen Downloadgeschwindigkeit von 384kbit/sec zufrieden geben musste, bietet Moobicent einen Booster durch Internetverbindungen über das HSDPA Netz. Hier ist ein maximaler Download von bis zu 7,2 Mbit/sec möglich. Das wird nur durch die schnellste gängige Variante beim DSL Anschluss getoppt, die 16 Mbit/sec anbietet.

 HSDPA

Mit dem Ausbau des HSDPA Netzes schafft Moobicent eine echte Alternative zum stationären DSL Anschluss auf dem deutschen Markt für Breitbandverbindungen. Moobicent bietet natürlich auch eine Flatrate an. Man zahlt einmal monatlich und kann fortan ohne weitere Kosten mobil ins Internet. Mit HSDPA könnte Moobicent das mobile Internet mittelfristig deshalb aus einem Schattendasein führen. Noch ist der DSL Anschluss mit riesigem Abstand die Breitbandverbindung der Wahl in Deutschland. Laut dem Bericht zum Breitbandatlas 2006 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie dominiert DSL die Breitbandtechniken mit 97% Marktanteil. Aber wer sagt denn, dass das so bleibt? Einst gab es auch mehr Kutschen als Autos!