Internetzugang

Als Internetzugang wird ein Anschluss bezeichnet, der einen Zugang zum Internet ermöglicht und wird von Providern angeboten. Der Anwender kann heute zwischen den Zugangsarten DSL, Kabel-Breitband, Satellit, LTE, UMTS, HSDPA, EDGE, GPRS und WLAN wählen. In den frühen 1980er-Jahren tauchten in Deutschland mit dem BTX-Modem der damaligen Bundespost die ersten Internetzugänge auf. Das Modem war bis in das Jahr 2000 hinein einer der am häufigsten genutzten Zugänge für das Internet. Die Bandbreite belief sich in den 1990er-Jahren auf weniger als 1 Megabit pro Sekunde und die monatlichen Kosten waren hoch.

Der Telekommunikationsmarkt ist inzwischen liberalisert und durch den starken Wettbewerb sind die Preise stark gesunken. Auf dem deutschen Markt dominiert DSL die Internetzugänge. Die Bandbreite der DSL-Anschlüsse liegen bei 1 bis 50 Megabit pro Sekunde. Die Provider haben ihre Breitbandnetze in den letzten Jahren stark ausgebaut. Die Internetzugänge sind nun bundesweit verfügbar. Die Kunden haben die Wahl zwischen Volumentarifen und Flatrates mit oder ohne Mindestvertagslaufzeit. Auf den Webseiten der Provider kann mit dem Verfügbarkeitscheck geprüft werden ob vor Ort der gewünschte Onlinezugang verfügbar ist und bestellt werden kann.

Internetzugang über DSL

Ein DSL Zugang besteht aus drei grundlegenden Komponenten: DSL Anschluss, DSL Hardware und DSL Tarife. Einen DSL Anschluss bekam man bis vor einigen Jahren ausschließlich bei der Telekom oder einen ihrer DSL Reseller. Reseller heißt Wiederverkäufer, womit die Unternehmen gemeint sind, die die komplette DSL Technik der T-Com nutzen und einen Internetzugang nur unter dem eigenen Firmennamen vertreiben. DSL Kunden mussten, um die Reseller Angebote nutzen zu können, immer auch einen Telekom-Telefonanschluss haben.

Dies hat sich inzwischen geändert: Immer mehr Provider bieten einen DSL Anschluss inklusive DSL Telefonanschluss an. Der DSL Zugang läuft so völlig unabhängig vom “Rosa Riesen” und insgesamt sind diese Komplettpakete oftmals deutlich günstiger. wer Internetanschluss und Telefonanschluss aus einer Hand bestellt nutzt einen weiteren Vorteil: Man bekommt die monatliche Abrechnung von einem Provider und spart sich sonst anfallenden Papierkram.


 
Ein DSL Anschluss hat immer eine bestimmte DSL Geschwindigkeit. DSL Geschwindigkeit bezeichnet die Leistungsstäke, mit der ein Internetzugang datenübertragungen durchührt. Will man beispielsweise nur Surfen und chatten ist kein DSL Anschluss mit hoher DSL Geschwindigkeit vonnöten, da die Datenrate bei diesen Anwendugen vergleichsweise niedrig ist. Anders sieht es aus, wenn mit dem DSL Zugang Multimedia-Funktionen vorgenommen werden. Um für Online-Games oder eine Übertragung live gestreamter Spielfilme eine geeignete Performance-Qualität zu erreichen bedarf es eines extrem schnellen DSL Zugang.

Bevor man sich einen DSL Anschluss zulegt sollte also auf jeden Fall eine Bestandsaufname dessen gemacht werden, was man von seinem Internetzugang erwartet. Und wenn der bestellte DSL Zugang im Nachhineien doch nicht genügend DSL Geschwindigkeit bietet lässt sich dies in der Regel schnell ausbessern; sofern man nicht bereits die höchste am Standort zu Verfügung stehende DSL Geschwindigkeit nutzt. Denn so ziemlich alle DSL Anbieter ermöglichen ein Speed-Upgrade auch nach Vertragsabschluss.